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Effectuation und agiles Projektmanagement

In der Effectuation-Logik und dem agilen Projektmanagement liegt der Fokus auf dem, was dem System jetzt bereits zur Verfügung steht, welche guten Entwicklungsschritte mit diesen Ressourcen möglich werden. Es braucht dazu zwar auch eine sinnstiftende, zumindest grobe Entwicklungsrichtung, aber kein exakt bestimmtes (smartes) langfristiges Ziel.

Im agilen Arbeiten konzentrieren sich die Protagonisten auf den nächsten erreichbaren Lösungsschritt, der auch für sich genommen bereits einen positiven Effekt auf das System hat, einen Gewinn für das System darstellt.

Der Start ist hier der Blick auf das eigene System, auf die eigenen Stärken, Werte und Ressourcen:

  • Wer sind wir?
  • Was können wir?
  • Wen kennen wir?

Davon ausgehend definiert man den Raum möglicher erstrebenswerter Ziele. Man arbeitet mit dem, was da ist und ergänzt die eigenen Ressourcen ggf. mit den Ressourcen von Partnern.

Ziel ist es, Handlungskontrolle über die eigene Prozesse zu gewinnen / zu behalten, statt auf Dinge zu warten, die andere zur Verfügung stellen müssten, mit dem zu arbeiten, was im unmittelbaren und mittelbaren Zugriff ist. Das entspricht der Logik des Circles of Influence, den wir im Kapitel "Auswahl von relevanten Themen" erläutert haben.

Der zweite wichtige Punkt ist, dass die Phasen, die konkret geplant werden, (viel) kürzer angelegt sind. So können unvorhergesehene Entwicklungen weniger stören und besser in die eigenen Prozesse integriert werden.
Das folgende Video erläutert diese Denkweise, die im deutschsprachigen Raum auf Herrn Faschingbauer zurückgeht.

Effectuation

Stakeholder-Analyse

Ein weiteres Werkzeug, das die Interessensgruppe in Beziehungen zueinander stellt.

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stakeholder

SWOT-Analyse

Eine Technik, die Stärken, Schwächen, Chancen & Risiken ermittelt und infolge dessen Maßnahmen abgeleitet werden können.

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SWOT

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